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Dark Shadows [2012]

6.5
  • Der Neureiche Barnabas Collins (Johnny Depp) hat eine Affäre mit der Bediensteten Angélique (Eva Green), verlässt sie aber für... mehr
  • Originaltitel: Dark Shadows
  • Schauspieler: Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Eva Green
  • Johnny Depp ist: Barnabas Collins
  • Regisseur: Tim Burton
  • Genre: Komödie, Fantasy

Der Neureiche Barnabas Collins (Johnny Depp) hat eine Affäre mit der Bediensteten Angélique (Eva Green), verlässt sie aber für eine andere. Verärgert schickt die in der Schwarzmagie bewanderten Angélique die Nebenbuhlerin in den Tod und verwandelt Barnabas in einen Vampir. Die Dorfbewohner lassen Barnabas fesseln und einsargen. 200 Jahre später wird der Sarg bei Bauarbeiten aufgebrochen: der nun befreite Barnabas sucht sein altes Anwesen auf und begegnet dort den Nachfahren seiner Familie und der neu eingestellten Gouvernante Victoria Winters (Bella Heathcote) sowie der Psychaterin Dr. Hoffman (Helena Bonham-Carter). Es zeigt sich, dass die Familie von Schicksalschlägen geplagt ist: David (Gulliver McGrath) wird vom Geist seiner verunglückten Mutter heimgesucht, die Familienfirma ist am Ende, die Familie bankrott. Barnabas, der nur von der Matriarchin Elizabeth Collins (Michelle Pfeiffer) als Vampir erkannt wird und seine Identität sonst geheim hält, verspricht, der Familie zu neuem Ruhm und Reichtum zu verhelfen und versucht, die alte Firma wieder aufleben zu lassen. Doch kaum geht es wieder bergauf, schlägt der Familienfluch wieder zu und Angélique und ihr 200 Jahre alter Groll stellen sich Familie Collins in den Weg. Hinzu kommen die Teenagerprobleme der aufmüpfigen Tochter Carolyn (Chloë Moretz), Dr. Hoffmans Wunsch, selbst Vampir zu werden und Barnabas‘ Schwierigkeiten sich anzupassen sowie sein gelegentlicher Blutdurst.

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Kritiken

  1.  Wertung: 6.5 von 10
    JohnnyDeppFilme.com sagt:

    Ein guter Film mit mäßigem Burton

    Das Erfolgstrio Burton, Depp und Bonham-Carter versprechen düstere Filme voller schwarzem Humor und dunkler Romantik: Edward mit den Scherenhänden [1990], Corpse Bride [2005], Charlie und die Schokoladenfabrik [2005], Sweeney Todd [2007]... die Erwartungen liegen also hoch.

    Die Rolle des Barnabas scheint Johnny Depp auf den Leib geschneidert zu sein: der dunkle, morbide Außenseiter, der Sonderling dessen Anpassungsversuche scheitern müssen. Dennoch hat man das Gefühl, das habe man schon mal gesehen. Barnabas' Charakter fehlt die Tiefe, er wirkt wie ein Abziehbild anderer Depp-Charaktere - eine Mischung aus Sweeney Todd und Edward mit den Scherenhänden.

    Helena Bonham-Carter als verschmähte, betrunkene Psychaterin ist ebenfalls in ihrem Element, wirkt dabei jedoch nicht wie die Kopie von etwas schon Gesehenem. Sie ist herrlich schrullig und liebenswürdig, obwohl sie gleichzeitig nicht als sympathischer Charakter angelegt ist.

    Das Setting der 70er Jahre eignet sich hervorragend für diesen Film und versprüht einen herrlichen Retro-Flair. Das Anwesen der Familie bietet eine wunderschöne, gotische Kulisse und ist definitiv ein Hingucker - wie man es von Tim Burton schon gewohnt ist (z.B. in Alice im Wunderland [2010]).

    Nichtsdestotrotz hat der Film Schwächen. Vielleicht liegt es an der Vorlage der Original-Serie, vielleicht am Skript von Seth Grahame-Smith (Autor von "Abraham Lincoln - Vampirjäger"): Die Figuren des Films wirken platt, uninteressant und wie eine kaum weiterentwickelte Version der Addams Family. Sie sind so einseitig, dass vieles vorhersehbar ist und man sich häufig mehr Einsicht in Gedanken und Motive der Charaktere wünscht. Handlungsstränge und Ideen werden aufgegriffen, aber nicht ausreichend fortgeführt. Häufig reicht es nur zum Kalauer, statt zur tiefgründigen Szene. So ist der Film eher eine willkürliche Aneinanderreihung von Gags als ein zusammenhängender, den Zuschauer emotional involvierenden Film.

    Wer über morbiden Humor lachen kann und keine tiefgründige Geschichte erwartet, ist in diesem Film auf jeden Fall richtig, und wer noch nie von Tim Burton gehört hat, wird nicht enttäuscht werden.

    Fazit: Die hohen Erwartungen, die der Name "Burton" inzwischen schürt, konnten in dieser Komödie nicht erfüllt werden, sodass man nach einigen Lachern zwiespältig zurückgelassen wird: ohnefrage ein guter Film, aber irgendwie doch ein enttäuschender Burton.

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